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Ostern und Pessach – Feste der Befreiung   
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Welt und Umwelt der Bibel 40 2/2006

80 S., Fr. 19.-

Am 13. April 2006 begann für Juden weltweit das Paschafest (jüdisch: Pessach). An eben diesem Tag feierten die Christen (der Westkirche) ihren Gründonnerstag, den Gedenktag des letzten Abendmahls Jesu. Dieses letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern hat damals, im Jahr 31, ebenfalls am Beginn des Paschafestes stattgefunden.
Die neue Ausgabe der Zeitschrift «Welt und Umwelt der Bibel» nimmt die beiden Feste, ihre Entstehung, Bedeutung und ihre Beziehung in den Blick: Häufig nämlich wird das christliche Osterfest als «Weiterführung» des Paschafestes verstanden. Doch so einfach ist es nicht. Ostern ging nicht aus Pascha hervor wie ein Ableger aus einer Pflanze. Beide Feste besitzen denselben Wurzelgrund, eine Art Weltformel des Glaubens: Leben ist ständig bedroht von Chaos und Tod. Aber auf unerklärliche Weise überlebt es das alles.
Die Artikel des Heftes bringen die verschiedenen Weisen, diese Feste zu feiern, nahe: von den frühorientalischen Vorbildern des Pascha über das heutige jüdische Paschamahl, das Pascha der Samaritaner, bis zum orthodoxen Osterfest und der westlichen Osternacht. Ausstellungshinweise, Buchtipps und Internetlinks runden das Heft ab.

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